ADH Open 2012: Look at Paul GüntherDie ADH Open ist vorbei und die Open Man hat einen neuen Sieger. Paul Günther. Zeit mal ein Blick auf den Burschen “behind the scenes” zu werfen. Paul ist ja in der Münchner Riversurfszene seit ewigen Zeiten dabei. Erstmals in Erscheinung trat er 2007, als er die Munich Surf Open an der Floßlände gewann. 2007 wurde er auch in das Buster Surfboards Rookie Team aufgenommen und sein Name tauchte erstmalig deutschlandweit auf, dafür sorgten die PR Leute von Buster. Sein Rivale im Finale 2007 bei den Munich Surf Open war übrigens Simon Strangfeld, der eigentlich als Favorit ins Rennen ging aber dann nur Zweiter wurde. 2008 war dann der vorläufige Höhepunkt in der Karriere von Paul. Er wurde deutsche Meister bei den Grommets und gewann wieder die Munich Surf Open in der Jugend Klasse. 2009 war er in der DWV Nationalmannschaft und kam bei der EM in Marokko sogar eine Runde weiter, was für eine deutschen Surfer aussergewöhnlich ist. Mit den Erfolgen gabs auch weitere Sponsoren für Paul wie Planet Sports und Nike 6.0. Als grossen persönlichen Erfolg wird Paul aber eher die Aufnahme in die FUS Crew betrachten. Das war gar für ihn fast schwerer als ein Contestsieg. Er war bei den Jungs der FUS Crew einfach nicht durchwegs akzeptiert. Erst Gerry Schlegel machte Paul dann aufgrund seines grossen Einflusses im Alleingang zu einem Mitglied der Crew.Mittlerweile haben sich die Dinge geändert, die FUS Crew als ehemals  anarchistische Core Truppe ist gesetzter geworden, hat sich kommerziell geöffnet und nicht mehr alle Gründungsmitglieder stehen noch hinter der Crew. Dafür gibt es Leute die behaupten der einst von der FUS Crew verschmähte Paul wäre nun der letzte richtige Punk vom Eisbach, was allerdings eher auf die Attitude als auf das Aussehen zutrifft.Von den Sponsoring konnte Paul übrigens nie an ähnliche Deals wie sie Gerry Schlegel oder Yoyo Terhorst hatte anknüpfen. Der dicke Quicksilversticker auf dem Surfboard, dass er auf der ADH gefahren ist, sieht eher nach einem alten Board von Tao Schirrmacher aus. Was auch darauf hindeutet, dass er nicht mehr für Buster fährt, was eigentlich verwunderlich wäre. Aber gute Surf Skills sind eben für die “Industrie” nicht alles und vielleicht will Paul auch gar keine lukrativen Sponsorendeals oder sucht sich mit dem ADH Gewinn im Rücken Neue.

ADH Open 2012: Look at Paul Günther

Die ADH Open ist vorbei und die Open Man hat einen neuen Sieger. Paul Günther. Zeit mal ein Blick auf den Burschen “behind the scenes” zu werfen. Paul ist ja in der Münchner Riversurfszene seit ewigen Zeiten dabei. Erstmals in Erscheinung trat er 2007, als er die Munich Surf Open an der Floßlände gewann. 2007 wurde er auch in das Buster Surfboards Rookie Team aufgenommen und sein Name tauchte erstmalig deutschlandweit auf, dafür sorgten die PR Leute von Buster. Sein Rivale im Finale 2007 bei den Munich Surf Open war übrigens Simon Strangfeld, der eigentlich als Favorit ins Rennen ging aber dann nur Zweiter wurde.

2008 war dann der vorläufige Höhepunkt in der Karriere von Paul. Er wurde deutsche Meister bei den Grommets und gewann wieder die Munich Surf Open in der Jugend Klasse. 2009 war er in der DWV Nationalmannschaft und kam bei der EM in Marokko sogar eine Runde weiter, was für eine deutschen Surfer aussergewöhnlich ist. Mit den Erfolgen gabs auch weitere Sponsoren für Paul wie Planet Sports und Nike 6.0.

Als grossen persönlichen Erfolg wird Paul aber eher die Aufnahme in die FUS Crew betrachten. Das war gar für ihn fast schwerer als ein Contestsieg. Er war bei den Jungs der FUS Crew einfach nicht durchwegs akzeptiert. Erst Gerry Schlegel machte Paul dann aufgrund seines grossen Einflusses im Alleingang zu einem Mitglied der Crew.

Mittlerweile haben sich die Dinge geändert, die FUS Crew als ehemals  anarchistische Core Truppe ist gesetzter geworden, hat sich kommerziell geöffnet und nicht mehr alle Gründungsmitglieder stehen noch hinter der Crew. Dafür gibt es Leute die behaupten der einst von der FUS Crew verschmähte Paul wäre nun der letzte richtige Punk vom Eisbach, was allerdings eher auf die Attitude als auf das Aussehen zutrifft.

Von den Sponsoring konnte Paul übrigens nie an ähnliche Deals wie sie Gerry Schlegel oder Yoyo Terhorst hatte anknüpfen. Der dicke Quicksilversticker auf dem Surfboard, dass er auf der ADH gefahren ist, sieht eher nach einem alten Board von Tao Schirrmacher aus. Was auch darauf hindeutet, dass er nicht mehr für Buster fährt, was eigentlich verwunderlich wäre. Aber gute Surf Skills sind eben für die “Industrie” nicht alles und vielleicht will Paul auch gar keine lukrativen Sponsorendeals oder sucht sich mit dem ADH Gewinn im Rücken Neue.