Ein Video fürs Archiv und vielleicht für die Ewigkeit. Das bisher beste Finale beim Surf & Style. Die Open Class 2014. In diesem Zuge auch schonmal Props an die Leute von NuArt Surfstuff und riverbreak.com für die Berichterstattung im Web. Nächstes Jahr wünschen wir uns dann noch einen Video Livestream. Wenn die Amis das bei den Payette Rivergames hinbekommen haben, sollten wir das ja auch können.

Wer mal Hobbyjudge spielen will: wir hatten das Judging ja in unserem Review Behind the Scenes kritisiert. Schaut es euch dich mal an und entscheidet selber. WIchtig: nur die beiden besten Wellen zählen.

Tags: Surf & Style

Surf & Style 2014 | Der Review behind the Scenes |
Wir haben für euch mal wieder ganz genau hingeschaut, denn jeder Surf & Style war ja bisher etwas anders und hatte seine eigenen Geschichten. Diesmal gab es zunächst mal eine noch höhere und steilere Welle, was zwar etwas anspruchsvoller zu fahren ist, aber auch mehr Spielraum bietet. Dann wurde der Contest auf drei Tage ausgeweitet und es gab erstmal eine Quali am Freitag. Während die letzten Jahre zumindest auch am Samstag versucht wurde etwas Stimmung zu schaffen, waren diesmal der Freitag und Samstag eher eine nüchterne Sache, wo eigentlich keine Wettkampfatmosphäre aufkam. Schade für die Mehrheit der Rider, die es nicht bis zum Finaltag schafften. 
[[MORE]]
Dafür war Sonntag dann zunächst alles perfekt. Gute Organisation, extrem hohes Level in den Heats und bestes Wetter. Gerade das technische Niveau war nochmal höher als letztes Jahr und so wurde die Attraktivität des Contests nicht dadurch geschmälert, dass in der Open Class die Vorjahresfinalisten Paul Günther und Quirin Rohleder fehlten. Mit Lukas Brunner, Manuel Kronfelder und Dominik Wienecke gab es dafür geballte Teenagerpower am Finaltag.
Komplett explodiert ist im Gegensatz zu letztem Jahr der Skill-Level bei den Groms. War hier das durchschnittliche Niveau im letztem Jahr noch unter dem der Masters, lag es dieses Jahr deutlich darüber. Zwar könnte die LGS Fraktion mit Moritz Wienecke und Simon Bitterlich den Sieg dieses Jahr nicht nach München holen, aber wenn man ziemlich klein, leicht und ein Höllenripper aus Hawaii ist, dann kann man mit solch einer Welle eben fast alles machen. Props aber natürlich auch an den Altmeister Robert Betz bei den Masters, er hat es diesmal wirklich gut gemacht.
So far so good. Aber da war ja noch was. Bei den Girls fing es an. Da standen sich verschiedene RIder Styles im Finale gegenüber. Stephanie Pirron und Angelika Schlüting sind Surferinnen die rippen. Karina Ranine hat dagehen ihren Style und ihre technischen Skills professionell perfektioniert rippt aber nicht so hart. Kathrin Gappmayer steht dagegen über allem und ist einfach nur eine absolut souveräne Surferin. Tja - und da hatten wir schon unser erstes Stirnrunzeln. Das Ranking bei den Girls haben doch viele der anwesenden Rider anders gesehen als die Judges. Aber der Titel ist (endlich) wieder dahoam und wir denken Karina hat wirklich hart dafür gearbeitet und ihr Pech von letztem Jahr wurde mit Glück in diesem Jahr aufgewogen.
Bei dem Höhepunkt des Tages fing es dann alles andere als rund an. Die Organisatoren verschoben einfach den Finalheat der Open Class um etwa 20 Minuten nach vorne. Dabei vergassen sie wohl dem amtierenden Europameister Tao Schirrmacher bescheid zu sagen. Während die anderen sich schon einfuhren und auf das Startzeichen warteten kam Tao erst mit seinem Essen und Skateboard angerollt. Inwieweit das die Konzentration bei Taos Finalrun beeinträchtigt hat oder ob wieder Umstände wie bei der deutschen Meisterschaften in Bispingen im Spiel waren - wir wissen es nicht. Aber schade. Hätte nicht sein müssen. Wir hätten gerne einen Tao in voller Konzentration mit seinen besten Skills gesehen. 
Dann aber schlug eigentlich die Stunde des Gerry Schlegels. Er zementierte ziemlich schnell einen wirklich perfekten Run ins Wasser mit allen Standard-Höchstschwierigkeiten und einem Shove-it to Shove-it. Lukas Brunner hatte dagegen seine Schwierigkeiten. Nachdem er in den vorherigen Heats ebenfalls den Shove-it to Shove-it mit fast schlafwandlerischer Sicherheit gestanden hatte, wollte es im Finale erstmal nicht klappen. Dann kam aber doch noch der perfekte, umjubelte Run von Lukas, den Gerry dann aber mit einem Run mit einem Big Spin konterte, während Lukas keinen zweiten Run mit technischer Höchstschwierigkeit mehr schaffte. Zudem poppte Gerry bei den gleichen Standard-Höchstschwierigkeiten immer einiges höher raus als Lukas.
Jan Vogt dagegen hatte im Finale eher den Part des emsigen Arbeiters, der es Jahr für Jahr geschafft hat seine Skills weiter zu steigern und kam diesmal sauber mit den Finnen aus dem Wasser. Wenn seine Lernkurve so weitergeht kann man Jan auch mal einen Titel zutrauen. Aber zurück zum Heat: Gerry riss nach seinem Big Spin die Arme in die Höhe und liess sich hinter die Welle fallen und die meisten dachten nach der Tröte am Ende das wars jetzt. Viele gratulierten Gerry nach dem Heat sogar schon zum Titel.
Das sahen die Judges aber anders als Lukas, Gerry und die meisten anderen Surfer. Die Judges wollen anscheinend immer viele schöne Kurven sehen und sehen die Tricks nur als Sahnehäubchen. Wenn man zu viele Tricks macht kann man eben nicht so viele schöne Kurven fahren. 
Anyway. Fazit: Overall gesehen haben unabhängig von den Rankings aus Münchner Sicht Lukas Brunner, Moritz Wienecke und Simon Bitterlich am meisten gewonnen. Mit Lukas brach beim Surf & Style erstmalig jemand die Dominanz der “Generation FUS" ein. Und Moritz und Simon rippen so hart wie es noch nie in der gesamten Geschichte des Riversurfens Jungs unter 16 getan haben. Grosser Sport am Flughafen und Tao und Gerry werden es verkraften, dass Organisation und Judging ihnen diesmal nicht in die Karten gespielt haben. 

Ach so ja: zwar ist eigentlich der ursprüngliche Ersteller dieses Blogs lang nicht mehr am Riversurfen und auch schon nach Australien ausgewandert, aber hin und wieder können wir (die einen Redakteurzugang haben) ihn dazu bewegen hier eine Kleinigkeit zu ändern, wie ihr an dem schönen “disqus” Modul unten seht. Es würde uns freuen wenn ihr da reinschreibt was ihr an dem Contest toll und nicht so toll fandet. Wenn ihr uns helfen möchtet, dass hier öfters mal was geändert wird, klickt bitte rechts oben auch mal auf den Werbebanner. Immer wenn mit Werbung genug Geld verdient ist, dass wir einen Sixpack Augustiner nach Australien schicken können, bekommen wir wieder einen Wunsch erfüllt.

Surf & Style 2014 | Der Review behind the Scenes |

Wir haben für euch mal wieder ganz genau hingeschaut, denn jeder Surf & Style war ja bisher etwas anders und hatte seine eigenen Geschichten. Diesmal gab es zunächst mal eine noch höhere und steilere Welle, was zwar etwas anspruchsvoller zu fahren ist, aber auch mehr Spielraum bietet. Dann wurde der Contest auf drei Tage ausgeweitet und es gab erstmal eine Quali am Freitag. Während die letzten Jahre zumindest auch am Samstag versucht wurde etwas Stimmung zu schaffen, waren diesmal der Freitag und Samstag eher eine nüchterne Sache, wo eigentlich keine Wettkampfatmosphäre aufkam. Schade für die Mehrheit der Rider, die es nicht bis zum Finaltag schafften. 

Weiterlesen

Buster Surfboards Rookie Team | Ein bisschen schmunzeln mussten wir als uns diese Nachricht erreichte. Das lag aber sicher nicht an den Wienecke Bros. Die haben sich das mehr als verdient und rippen jetzt schon so hart, dass es eine gute Investition in die Zukunft ist sie zu unterstützen.
Schmunzeln mussten wir vielmehr über das “Back in the Days” Bild von Simon Strangfeld, Steve Ratzisberger und Paul Günther. Uns war schon entfallen, dass Paul mal aussah wie ein geeigneter Cover-Boy für die Milchschokolade Packung.
Die einzige Frage die sich stellt ist warum die Busters nicht gleich Simon Bitterlich mit reingenommen haben. Dann hätten sie die komplette Avantgarde der Eisbach Teenager der LGS am Start gehabt.
Anyway. Thumbs up for Dominik Wienecke, Moritz Wienecke und Buster Surfboards. Die volle Info gibts unter: http://www.buster-surfboards.com/d/neue-teamrider-2014.html

Buster Surfboards Rookie Team | Ein bisschen schmunzeln mussten wir als uns diese Nachricht erreichte. Das lag aber sicher nicht an den Wienecke Bros. Die haben sich das mehr als verdient und rippen jetzt schon so hart, dass es eine gute Investition in die Zukunft ist sie zu unterstützen.

Schmunzeln mussten wir vielmehr über das “Back in the Days” Bild von Simon Strangfeld, Steve Ratzisberger und Paul Günther. Uns war schon entfallen, dass Paul mal aussah wie ein geeigneter Cover-Boy für die Milchschokolade Packung.

Die einzige Frage die sich stellt ist warum die Busters nicht gleich Simon Bitterlich mit reingenommen haben. Dann hätten sie die komplette Avantgarde der Eisbach Teenager der LGS am Start gehabt.

Anyway. Thumbs up for Dominik Wienecke, Moritz Wienecke und Buster Surfboards. Die volle Info gibts unter: http://www.buster-surfboards.com/d/neue-teamrider-2014.html

Deutsche Meisterschaft im Stationary Wave Riding - Was war da los? | Ein bisschen gestaunt haben wir über das Ranking bei diesem Event an der Nordwelle in Bispingen. Der Veranstalter HHonululu Events hatte einfach mal eine deutsche Meisterschaft ausgeschrieben ohne zu wissen ob die deutsche Riversurfelite dort wirklich an den Start geht. Bei einem Blick auf die Ergebnisliste der Open Men könnte man auch zunächst meinen, dass der Event tatsächlich nicht absolut hochkarätig besetzt war.
[[MORE]]Lukas Brunner gewann vor Paul Günther und Manuel Kronfeldner. Der amtierende Europameister Tao Schirrmacher und Gerry Schlegel, der bisher alle wichtigen Contests an der Nordwelle gewonnen hatte, waren nicht unter den Finalteilnehmern. Und nun die Überraschung: Gerry hat zwar nicht teilgenommen, Tao aber schon und ist im Halbfinale rausgeflogen. Unseren Informationen nach war Tao auch weder betrunken noch verletzt oder sonstwie gehandicapt.
Nun wird es spannend. Die Citywave in Bispingen ist ja sehr ähnlich zu der Welle wie wir sie dieses Jahr im August wieder am Flughafen stehen wird. Sind die Karten neu gemischt und die nächste / übernächste Generation hinter den “Big Dogs” greift nach den Sternen? Natürlich adelt uns das, wir könnten jetzt sagen, dass wir das alles schon vorher geahnt haben und verweisen auf den Artikel: Lukas Brunner und die demographische Eisbach Hierarchie

Deutsche Meisterschaft im Stationary Wave Riding - Was war da los? | Ein bisschen gestaunt haben wir über das Ranking bei diesem Event an der Nordwelle in Bispingen. Der Veranstalter HHonululu Events hatte einfach mal eine deutsche Meisterschaft ausgeschrieben ohne zu wissen ob die deutsche Riversurfelite dort wirklich an den Start geht. Bei einem Blick auf die Ergebnisliste der Open Men könnte man auch zunächst meinen, dass der Event tatsächlich nicht absolut hochkarätig besetzt war.

Weiterlesen

Na gut. Paul Günther hat sich offensichtlich viel Mühe bei einem Video gegeben, also erweisen wir ihm die Ehre und schreiben ein paar Zeilen dazu. 

Über die Einordnung von Paul Günther in der Riversurfszene haben wir ja schon ein paar Zeilen im Beitrag über die demographische Eisbach Hierarchie geschrieben. Aber Paul Günther ist mehr und auf seine Weise “unique” am Eisbach. Ihm haftet als einziger von den ganzen dort im Artikel besprochenen Ridern noch ein gewisser anarchistischer Touch an. 

Weiterlesen

Look at: Payette River Games | Idaho, USA | 20-22 Juni.

Die Amis machen ja allen möglichen Kram den es bei uns nicht gibt und wenn dann gleich mit einem Riesenevent. So kam es auch das eine Abordnung von Münchner Riversurfern (u.a. Gerry Schlegel und Tao Schirrmacher) sich auf den Weg in die USA gemacht hat um etwas von den 5000 US$ Preisgeld abzusahnen.

Weiterlesen

Floßlände: Das Trauerspiel geht weiter. 
Nachdem dieses Jahr die Floßlände ja schon durchaus einige ansehnliche Tage hatte und wir schon Hoffnung hatten, dass sich dieser Spot wieder konstant surfen lässt geht nun das Trauerspiel weiter. Aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen am Maria Einsiedelbad wird die Floßlände nun für unbestimmte Zeit nicht mehr laufen. Durch den Wasserpegel der für die Welle benötigt wird gibt es wohl feuchte Wiesen im Bad und der Betreiber droht das Bad abzuschliessen wenn der Misstand nicht behoben wird. 

Schadeschade. Als Trost gibt es ein schönes Bild “back in the days” als die Floßlände noch April - September 24 Stunden am Tag lief. Der Rider auf dem Bild von vor 8 Jahren ist übrigens kein geringerer als der amtierende Europameister Tao Schirrmacher, der sich damals noch nicht getraut hat am Eisbach zu surfen, weil da noch der Hausmeister Walter  das sagen hatte.

Floßlände: Das Trauerspiel geht weiter. 

Nachdem dieses Jahr die Floßlände ja schon durchaus einige ansehnliche Tage hatte und wir schon Hoffnung hatten, dass sich dieser Spot wieder konstant surfen lässt geht nun das Trauerspiel weiter. Aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen am Maria Einsiedelbad wird die Floßlände nun für unbestimmte Zeit nicht mehr laufen. Durch den Wasserpegel der für die Welle benötigt wird gibt es wohl feuchte Wiesen im Bad und der Betreiber droht das Bad abzuschliessen wenn der Misstand nicht behoben wird. 

Schadeschade. Als Trost gibt es ein schönes Bild “back in the days” als die Floßlände noch April - September 24 Stunden am Tag lief. Der Rider auf dem Bild von vor 8 Jahren ist übrigens kein geringerer als der amtierende Europameister Tao Schirrmacher, der sich damals noch nicht getraut hat am Eisbach zu surfen, weil da noch der Hausmeister Walter  das sagen hatte.

"The dark site of Hate" ist der Titel dieses Bildes, dass wir uns aus dem unendlichem social media Stream gezogen haben.
Dieses Bild zeigt die most hated Crew beim Familienausflug auf dem P1 Parkplatz mit Kind und Hund. Nice !

"The dark site of Hate" ist der Titel dieses Bildes, dass wir uns aus dem unendlichem social media Stream gezogen haben.

Dieses Bild zeigt die most hated Crew beim Familienausflug auf dem P1 Parkplatz mit Kind und Hund. Nice !

Krach am Bach 2014 - Der Karneval am Eisbach der polarisiert.
Mit den Events am Eisbach ist das ja so eine Sache. Lange Jahre waren sie ein No-Go. Erst 2008 fand zum ersten mal eine Art kommerzieller Event am Eisbach statt, der erste FUS Jam. Das war im wesentlichen ein williges nächtliches Showsurfen der FUS Crew und mit der üppigen Gage des damaligen Hauptsponsors O`Neill wurde eine komplette Bar leergesoffen, randaliert und damit ja kein Geld übrig bleibt auch noch ordentlich Inventar zerstört. Damals hatte die FUS Crew (auch wenn sie sich intern alles andere als einig über den Event waren) noch uneingeschränkte Herrschaft über den Bach und somit konnte keiner diesen Event verhindern. Dank der Aftershow Party blieb der anarchistische Touch und das harte Image auch erhalten.

[[MORE]]
Mit dem Krach am Bach 2014 war das eine andere Sache. Hier war der Initiator der ganzen Sache eine Hamburger Eventagentur und der Event wurde durch die Teilnahme wichtiger Surfer aus der FUS Crew, der Most Hated Crew und der LGS Crew getragen. Trotzdem gab es genug Stimmen die den Event kritisierten. Mit durchaus nachvollziehbaren Argumenten. So gibt die Spassaktion für Aussenstehende dem Eisbach einen gewissen spielerischen, lustigen Touch als wäre das Ganze eine Gaudi wie ein Junggesellenabschied auf der Welle im Alpamare. So nach dem Motto “kommt alle, bringt eure Kinder mit, hier gibts eine riesen Gaudi”. Aber das Monster im Eisbach schläft nur und wartet mit mehreren Reihen gefährlicher Zähne aus Stein auf den richtigen Moment bis sich zu unerfahrene und leichtsinnige Menschen sich auf die Welle trauen und schlägt dann grausam zu. Vielleicht so grausam, dass Verantwortliche das öffentliche Surfen am Eisbach trotz der hohen Attraktivität überdenken. Denn dann hat das Monster wieder seine Ruhe.

Krach am Bach 2014 - Der Karneval am Eisbach der polarisiert.

Mit den Events am Eisbach ist das ja so eine Sache. Lange Jahre waren sie ein No-Go. Erst 2008 fand zum ersten mal eine Art kommerzieller Event am Eisbach statt, der erste FUS Jam. Das war im wesentlichen ein williges nächtliches Showsurfen der FUS Crew und mit der üppigen Gage des damaligen Hauptsponsors O`Neill wurde eine komplette Bar leergesoffen, randaliert und damit ja kein Geld übrig bleibt auch noch ordentlich Inventar zerstört. Damals hatte die FUS Crew (auch wenn sie sich intern alles andere als einig über den Event waren) noch uneingeschränkte Herrschaft über den Bach und somit konnte keiner diesen Event verhindern. Dank der Aftershow Party blieb der anarchistische Touch und das harte Image auch erhalten.

Weiterlesen

Look at: Lukas Brunner und die demographische Eisbach Hierarchie.  

360 shove it - erstmals gestanden von Tao Schirrmacher und nun auch gelandet von Lukas Brunner. Zeit also den Burschen mal genauer einzuordnen. Obwohl er ein überragender Eisbachsurfer ist, war er in diesem Blog bisher noch nicht getaged.

Hier müssen wir etwas weiter ausholen und uns mal die “demographische Hierarchie” der aktuellen Top Rider am Eisbach anschauen.

Da haben wir als erstes die “Big Dogs” der FUS Crew mit Gerry Schlegel, Tao Schirrmacher und Flo Kummer. Alle über 30, aber von den Skills kommt keiner an die Burschen ran, wie Gerry und Tao auch jedes Jahr beim Air&Style beweisen. Gerry ist zudem von den Meer-Skills wohl Münchens Nummer eins.

Weiterlesen

Zwanzig Jahre ist es jetzt auch schon wieder her…

… in memorian: Curt Cobain 1967 - 1994:

We passed upon the stair, we spoke in was and when
Although I wasn’t there, he said I was his friend
Which came as a surprise, I spoke into his eyes
I thought you died alone, a long long time ago

Oh no, not me
We never lost control
You’re face to face
To The Man Who Sold The World

Surf´s down - what else to do? Kein Eisbach und keine Floßlände - was nun? Eine besonders heftige und druckvolle Welle gibt es noch am Oberföhringer Wehr im nördlichenTeil des englischen Gartens wenn Wasser abgelassen wird. Diese Welle ist unseren Wissens noch ungesurft. Für diesen Tipp & Bild bedanken wir uns beim Facebook User Allert Hoffman.

Surf´s down - what else to do? Kein Eisbach und keine Floßlände - was nun? Eine besonders heftige und druckvolle Welle gibt es noch am Oberföhringer Wehr im nördlichenTeil des englischen Gartens wenn Wasser abgelassen wird. Diese Welle ist unseren Wissens noch ungesurft. Für diesen Tipp & Bild bedanken wir uns beim Facebook User Allert Hoffman.

Tags: offene Isar

Der Tao-Faktor
Normal machen wir nach einem Riversurfjahr ja immer ein Review und wählen z.B den Top male / female / grom Rider des Jahres. Diesmal möchten wir aber das 2013 Jahres-Review nur einem Rider widmen. Es war das Jahr des Tao Schirrmacher. Und wie es sich gehört machen wir hier den Blick “Behind the Scenes”.
Tao ist ja offensichtlich ein Multitalent. Er ist nicht nur ein herausragender Riversurfer, sondern auch ein bemerkenswerter Künstler, Produktdesigner, Trendsetter, Selbst-  und Produktvermarkter. Dazu natürlich noch ein sehr interessanter Mensch. Aber eins nach dem anderen. Schaun wir uns den Burschen mal genauer an:
[[MORE]]
Tao der Surfer
Tao gehört mit Surfern wie Flo Kummer und Gerry Schlegel zu den prägendsten Surfern am Münchner Eisbach. Er fährt sehr innovative Lines und macht harte, neue ( 360 shove it ) Tricks. Auch mit den Contests klappt es nun. Mit dem Doppelerfolg beim Surf & Style kommt er vom bisher eingefahrenen Preisgeld an Gerry Schlegel ran. Aber trotzdem fehlt Tao etwas in seiner Surfer-Bio: der mediale Nachweis von herausragenden Meer-Skills. Während Surfer wie Gerry Schlegel, Paul Günther, Quirin Stamminger und sogar Steve Ratzisberger auch im Meer Contestsiege oder zumindest Nominierungen für die deutsche Nationalmannschaft und Coverage mit guten (Meer-)Bildern hatten, gibt es hier weniger von ihm.
Tao der Künstler und Produktdesigner
Mit Produktdesign verdient Tao sein wirkliches Geld - einige Projekte davon sind auf seine Webseite http://taoschirrmacher.com zu bestaunen. Wir ziehen den Hut. Aber auch als Künstler ist Tao aktiv und versteht sich mit Projekten wie seinen Eisskulpturen und seinen Eisbachschätzen medial perfekt zu inszenieren. Aber ist Tao ein berechnender Stratege, der immer versucht maximale mediale Reichweite für seine Kunstprojekte herauszuholen oder ist er einfach so ein cooler Hund, dass sich die Medien um ihn reißen? Diese Frage können wir nicht beantworten, tendieren aber eher zu letzterem.
Tao der Trendsetter
Es gab mal eine ziemlich feste Meinung was für Surfboardshapes am Eisbach die besten sind. Irgendwie zwischen 5’8 und 6’0. 19” breit mit Fish Outline, Swallow oder Squash Tail. Fatum hatte mit dem “Eisbach”, Buster mit dem “E-Type” und PT vielleicht mit dem “Rabbit” die Standards für den Eisbach geschaffen. Aber dann scorte Tao mit dem “Rush” Shape richtig auf und änderte die Surfboard Mode am Eisbach innerhalb weniger Monate. Kürzere Boards, Hybrid Nose und viel Tailarea sind jetzt angesagt. Die anderen Brands zogen nach: bei Buster laufen die Shapes derzeit noch unter dem Namen “Early Intro" und von PT gibt nun das "Chip".
Tao der Selbst- und Produktvermarkter
Man nehme eine weisse Dose und klebe ein Bild mit einem gesnappten Surfboard drauf. Dann noch ein bisschen Ding Repair Kram rein und mache ein BIG DING daraus. Nicht gerade ein sexy Livestyleprodukt mit dem man ein Hype starten kann. Tao hat es aber doch gemacht - indem er es immer und krass und penetrant gepusht hat. Und damit einen echten Achtungserfolg errungen hat. Hätte er mit der selben Energie ein Produkt gepusht, das nicht nur für einen extrem kleinen Nischenmarkt funktioniert, wäre er jetzt reich. Die Selbstvermarkungsqualitäten von Tao stehen dem nichts nach. Tao hier, Tao da. Medial hochpräsent, aber immer cool und authentisch. Naja, fast immer. Bei der umstrittenen Bitburgerwerbung am Eisbach poppte er im Hintergrund einen Air raus bei dem das “wirkönnenundwollenesnichtmehrsehen” rote Quiksilver Logo winkeloptimiert vor die Kamera kam. Aber zu dem Mainstream Brands haben wir ja eh unsere eigene Meinung, vielleicht habt ihr unseren Artikel T-Shirt Check ja gelesen.
Last words:
Was Tao macht, macht er eigentlich immer richtig gut und er kommt dabei noch sympathisch rüber. Wir ziehen den Hut und sind Fans.

Der Tao-Faktor

Normal machen wir nach einem Riversurfjahr ja immer ein Review und wählen z.B den Top male / female / grom Rider des Jahres. Diesmal möchten wir aber das 2013 Jahres-Review nur einem Rider widmen. Es war das Jahr des Tao Schirrmacher. Und wie es sich gehört machen wir hier den Blick “Behind the Scenes”.

Tao ist ja offensichtlich ein Multitalent. Er ist nicht nur ein herausragender Riversurfer, sondern auch ein bemerkenswerter Künstler, Produktdesigner, Trendsetter, Selbst-  und Produktvermarkter. Dazu natürlich noch ein sehr interessanter Mensch. Aber eins nach dem anderen. Schaun wir uns den Burschen mal genauer an:

Weiterlesen

Eine lange Pause für Eisbachsurfer soll es dieses Jahr vor dem Frühling geben. Zwischen dem 15.02.2014 und 31.03.2014 soll das Wasser komplett draussen sein. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Rampe vorher ausgebaut wird und es dauert bis sie wieder eingebaut ist, dann sind das fast zwei Monate (!) ohne Eisbachsurf. Da hilft wohl nur ein Ticket in Salzwassergefilde zu lösen…

Eine lange Pause für Eisbachsurfer soll es dieses Jahr vor dem Frühling geben. Zwischen dem 15.02.2014 und 31.03.2014 soll das Wasser komplett draussen sein. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Rampe vorher ausgebaut wird und es dauert bis sie wieder eingebaut ist, dann sind das fast zwei Monate (!) ohne Eisbachsurf. Da hilft wohl nur ein Ticket in Salzwassergefilde zu lösen…

Tags: eisbach

Die Stadt München sucht Erzieher für Eisbachsurfer. Wer derzeit am Marienplatz steht und Richtung Rathaus schaut, dem wird dieser Banner auffallen. Sehr löblich. Soll die sozial ausgegrenzte Gruppe der Surfer am sozialen Brennpunkt Eisbach mit Hilfe von Erziehern wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden?
Spass beiseite. Unser Respekt gilt all denen die die aufwändige Ausbildung zum Erzieher machen und sich mit den eher geringeren Verdienstmöglichkeiten arrangieren. Zumindest das Ansehen dieses Berufsbildes ist aber in den letzten Jahren (im krassen Gegensatz du dem der Banker) stark gestiegen.

Die Stadt München sucht Erzieher für Eisbachsurfer. Wer derzeit am Marienplatz steht und Richtung Rathaus schaut, dem wird dieser Banner auffallen. Sehr löblich. Soll die sozial ausgegrenzte Gruppe der Surfer am sozialen Brennpunkt Eisbach mit Hilfe von Erziehern wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden?

Spass beiseite. Unser Respekt gilt all denen die die aufwändige Ausbildung zum Erzieher machen und sich mit den eher geringeren Verdienstmöglichkeiten arrangieren. Zumindest das Ansehen dieses Berufsbildes ist aber in den letzten Jahren (im krassen Gegensatz du dem der Banker) stark gestiegen.